Frühwarnung, die Sicherheit schafft: „AhrSure“ im Fokus
09. Januar 2026 | inframeta eG

Frühwarnung, die Sicherheit schafft: „AhrSure“ im Fokus

Auf Einladung der inframeta eG kamen am 27. November 2025 in Bad Neuenahr zahlreiche politische Entscheidungsträger, Fachingenieurinnen und -ingenieure sowie eine Vertreterin der IHK zusammen. Im Mittelpunkt stand der fachliche Austausch zu einem innovativen Starkregen- und Überflutungswarnsystem für das Ahrtal.

Hochwasserschutz als Gemeinschaftsaufgabe

Vorstand Dipl.-Ing. Johannes Markus Becker machte deutlich, dass der Schutz vor Hochwasser gemäß § 5 Abs. 2 WHG sowohl individuelle Vorsorge als auch staatliche Verantwortung umfasst. Daraus ergebe sich eine klare Gemeinschaftsaufgabe.

Die inframeta eG verfolgt das Ziel, diese Herausforderung gemeinsam mit Kommunen und dem Land anzugehen – kooperativ, fachlich fundiert und nachhaltig.

Wissenschaftlich fundierte Lösung in Kooperation mit Hydrotec

Grundlage dafür ist die Kooperation mit der Hydrotec Ingenieurgesellschaft für Wasser und Umwelt mbH, die ein wissenschaftlich fundiertes Starkregen- und Überflutungswarnsystem entwickelt hat. Dieses System ist bereits erfolgreich in Regionen Deutschlands und der Schweiz im Einsatz.

„AhrSure“ – Frühwarnsystem für das gesamte Ahr-Einzugsgebiet

Im Zentrum der Veranstaltung stand das Frühwarnsystem „AhrSure“, vorgestellt von Dr.-Ing. Oliver Buchholz und Prof. Dr.-Ing. Alpaslan Yörük. Künftig soll das System für das gesamte Ahr-Einzugsgebiet verfügbar sein.

Über die Plattform erhalten Kommunen und größere Betriebe:

  • präzise Vorhersagen zu Starkregenereignissen,
  • basierend auf DWD-Daten, Pegel- und Abflusswerten,
  • lokalen Messungen sowie historischen Ereignisdaten

Bereits vorhandene Messsysteme können integriert werden, sodass bestehende Investitionen erhalten bleiben.

Positive Resonanz aus der Fachpraxis

Die anschließenden Fachdiskussionen fielen überwiegend positiv aus. Viele Teilnehmende betonten, dass „AhrSure“ valide Entscheidungsgrundlagen liefert und damit die Sicherheit für rechtzeitige und zielgerichtete Maßnahmen deutlich erhöht.

Genossenschaftliche Synergien als stabiler Rahmen

Zum Abschluss stellte Wendelin Abresch die Vorteile genossenschaftlicher Synergien heraus. Gemeinschaftlich betriebene Ressourcen böten einen transparenten, rechtssicheren und tragfähigen Rahmen, um große infrastrukturelle Herausforderungen gemeinsam zu bewältigen.

Ausblick

Eine weitere Vorstellung des Frühwarnsystems „AhrSure“ ist für März geplant. Interessierte Kommunen und Organisationen können sich für weitere Informationen gerne melden bei: carmen.bresgen@inframeta.de.

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